Vokalchor

TonArt

 

     
 
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Da der Maintal Tagesanzeiger uns nicht mehr gestattet, von der Redaktion verfasste Texte auf unseren Webseiten zu veröffentlichen, bringen wir diese nur noch ausschnittweise und sinngemäß, als Zitat oder nur noch Texte, die von Chormitgliedern selbst verfasst und in überarbeiteter Form im Maintal Tagesanzeiger veröffentlicht wurden.

   
 

Maintaler Tagesanzeiger vom 28.05.2014

 

"Charakter, Esprit und Charisma"

Hochstädter Vokalchor TonArt feiert 20-Jähriges mit zwei tollen Jubiläumskonzerten

 

20 erfolgreiche Jahre hat die Formation hinter sich. Da sollte man meinen, dass man sich keine Gedanken um den Beifall des Publikums machen muss. Und dennoch waren die Damen und Herren des Vokalchores reichlich aufgeregt, als sie am Saaleingang des evangelischen Gemeindehauses in Hochstadt auf ihren Auftritt warteten. Das Konzert stand unter dem Motto "The bright side of life". Vielleicht lag die Aufregung an dem wieder bis auf den letzten Platz besetzten Saal oder an den zahlreichen Ehrengästen - unter ihnen die beiden früheren Chorleiterinnen Evelyn Fischbach und Andrea Tetens.

 

Nach den ersten Takten war von der Aufregung aber nichts mehr zu spüren und die Chormitglieder präsentierten ihr Eingangslied von Oliver Gies "Nette Begegnung" gewohnt locker und herzlich und trafen natürlich bei dem gesungenen Smalltalk alle Töne.

 

Breit gefächert ist das Repertoire der TonArt und so kam der Zuhörer in den Genuss von allerhand Unterschiedlichem . So zum Beispiel den Spiritual "Deep river". Das getragene und äußerst stimmungsvolle Lied sorgte wie auch "Danny boy" oder "Mädchen der Nacht" aus dem Musical "Jeckyll & Hyde" für Gänsehautgarantie. Einige Stücke wurden mit einer Querflöte begleitet, so auch das wunderbar lässige "California dreamin".

Gelten eigentlich schwungvolle und rhythmische Song als Garant für viel Applaus, so sorgten doch gerade leise Töne für lauten und ebenso lang

anhaltenden Applaus des Publikums. Dies wurde vor allem beim tief berührenden Duett "Mädchen der Nacht", gesungen von Isabella Isabella und Isolde Kegelmann, mehr als deutlich.

 

Die TonArt funktioniert auch gut in Frauen- bzw. Männerformationen. Solche Liedblöcke waren geschickt in den Programmablauf eingebaut. So waren von den Männer, zusätzlich ausstaffiert mit Zylinder und weißen Handschuhen, "Mein kleiner, grüner Kaktus" zu hören,  sie baten "Lass mich dein Badewasser schlürfen" oder sie brachten  "Ein Freund, ein guter Freund" von den "Dreien von der Tankstelle" dar und beim sehnsuchtsvollen "Put your head on my shoulder" von Paul Anka schmachteten sie entlang der Schmalzgrenze und fuhren damit einen Extra-Applaus ein.

                                               

 

 

Die Damentruppe stand den Herren in nichts nach und sie präsentierte gekonnt und mit viel Spaß an der Darbietung den "Chattanooga Choo Choo", "Mister Sandman", " Bei mir bist du scheen" und Frank Sinatras "Fly me to the moon". Zitat: "Die einzige, die wirklich nie ausruhen konnte, war Fadia Sauerwein, denn die temperamentvolle Altistin kann auch Tenor: Also unterstützte sie die zahlenmäßig unterlegenen Herren und sank somit das komplette Konzert durch. Dies tat auch Chorleiter Siegmund, allerdings am Klavier, das er nur für eine A-Cappella-Version von "Under the boardwalk" von den Drifters verließ". Zitat Ende.

Der tolle Gemeinschaftsgeist zwischen den Musikern war jederzeit zu spüren. Unterstrichen wurde dies noch von den lockeren Sprüchen Gerhard Rauchs, der charmant durch das Programm führte. Musikdirektor Damian H. Siegmund hob diese Freundschaft, ebenso wie die Freude zur Musik, in seinem Beitrag zum Jubiläumsheft des Chores deutlich hervor. Zitat: "Von hervorragender Qualität der Sänger" berichtet er dort, von Lust und Leidenschaft für die Musik sowie von einer Gruppe mit "außerordentlich viel Charakter, Esprit und Charisma". Nun kann ein Chorleiter über die ihm anvertraute Truppe ja schwerlich etwas Schlechtes sagen, doch Damian H. Siegmund ist erstens keiner, der etwas sagt, was nicht stimmt, zweitens hat er genug Ahnung davon und drittens hat er ja Recht". Zitat Ende.

So bleibt nur zu sagen, dass die Darbietungen durch die Bank als hervorragend zu bezeichnen sind und dank der Bandbreite der ausgewählten Kompositionen war für jeden Zuhörer etwas dabei. Spätestens beim letzten "Bravo" konnten die SängerInnen sich eingestehen, dass sie sich um den Erfolg der nächsten 20 Jahre keine Gedanken machen müssen.

 

 

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