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Maintal Tagesanzeiger vom 19.05.2003

Reblaus weckt Interesse am Obstbaum
Obst- und Gartenbauverein Hochstadt feiert 100-jähriges Jubiläum- „Hochburg der alten Apfelsorten"

Maintal (nv). - Die Rebläuse sind Schuld daran, dass es in Hochstadt seit nun 100 Jahren einen Obst- und Gartenbauverein gibt. Zumindest waren die Tierchen der Grund dafür, dass sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts viele Bewohner von ihren Weinbergen trennten, Obstbäume pflanzten und im Jahre 1903 den Obst- und Gartenbauverein (OGV) Hochstadt aus der Taufe hoben. Um das Jubiläum gebührend zu feiern, fanden sich am vergangenen Samstag Mitglieder und Freunde des OGV im Bürgerhaus Hochstadt ein. Trotz festli­cher Dekoration und Abendgarderobe lag angenehm lockere, familiäre Atmosphäre im Saal.

Mahner und Berater in Naturfragen

Unter den Gästen fanden sich auch Stadtrat Günther Wassermann, Stadtverordnetenvorsteher Dr. Peter Ravazs und Vertreter des Stadtparlamentes, Günter Goldacker vom Landesverband der Obst- und Gartenbauvereine, Günter Nehls, Vorsitzender des Kreisverbandes, sowie befreundete Vereine. Die Schirmherschaft lag in den Händen des Landrates Karl Eyerkaufer. Für den musikalischen Rahmen sorgten in gelungener Manier der Posaunenchor Hochstadt und die stimmgewaltige Formation "TonArt". Der Chor bestach einmal mehr durch brillante stimmliche Wandlungsfähigkeit. So erklangen im Verlauf des Abends „Mr. Postman“ ebenso wie „One moment in time“ und Werke der Comedian Harmonists. Eyerkaufer verdeutlichte in seiner An­sprache, dass die Notwendigkeit, Alltagsprobleme gemeinsam zu lösen vor 100 Jahren zur Gründung vieler Vereine geführt habe. Die Rolle der „gemeinschaftsprägenden Institution“ käme den Obst- und Gartenbauvereinen noch heute zu. Gleichzeitig seien die Gärtner zu „Mahnern und Beratern der Politik“ in Naturfragen geworden. Seine Anerkennung galt daher allen aktiven Mitgliedern. Insbesondere lobte der Sozialdemokrat die Zusammenarbeit mit Kindertagesstätten und Horten. Durch die regelmäßigen Veranstaltungen würden die Mädchen und Jungen kindgerecht an den Obstbau herangeführt.

Goldacker überreichte dem Ersten Vorsit­zenden des OGV Hochstadt als Würdigung des 100-jährigen Verdienstes im Obst- und Gartenbau sowie der Landschaftspflege Urkunde und Obstbaum. Nehls hob in seiner Rede Hochstadt als „die Hochburg der alten Apfelsorten“ hervor.

72 Jahre ohne Satzung erfolgreich

Höhen und Tiefen der Vereinsgeschichte beleuchtete Friedel Seng. Ausgehend vom Zusammenschluss der 40 Grundstücks­       

und Baumbesitzer im Jahre 1903 über die Rekordernte von 800 Zentnern Zwetschgen anno 1934 bis hin zur Verlegung des Lehrgartens aufgrund des Baus der Südumgehung im Jahre 1973 spannte er den historischen Bogen. Für Erstaunen sorgte die Anmerkung, dass erst im Jahre 1975 eine Vereinssatzung beschlossen wurde. Das Vereinsleben gestaltete sich allerdings auch vorher sehr rege. 1908 präsentierten die Hochstädter Gärtner erstmals eine Obstausstellung. 1932 pachteten die knapp 100 Mitglieder ein Grundstück am Großschlaghohl, um dort einen Lehr- und Mustergarten anzulegen. Sieben Jahre später wurde das Gartenhaus errichtet und die vereins-eigene Kelter angeschafft. Die beiden Weltkriege brachten das Vereinsleben zum erliegen, nahmen den Gärtnern allerdings zu keiner Zeit den Mut zum Neuanfang. So konnte 1953 das 50-jährige Jubiläum mit Festkommers und Obstausstellung gefeiert werden. Der Chronist vermerkte jedoch, dass die Pflege des Streuobstes nachlasse. Das Augenmerk werde vielmehr auf die Unterhaltung des eigenen Grundstücks gelenkt. 1973 musste aufgrund des Straßenbaus das Ersatzgelände an der alten Ziegelhütte bezogen werden. Nach einigen Streitigkeiten mit der Obrigkeit wurden im Herbst 1977 die ersten Bäume gepflanzt. 1983 nahm der OGV Hochstadt die neue Anlage an der Bleiche in Betrieb.

Heute 240 Vereinsmitgliede

Heute gehören dem Traditionsverein 240 Mitglieder an. Gepflegt werden etwa 150 Obstbäume und zahlreiche Gärten. Stolz sind die Mitglieder auf die Erhaltung und Verbreitung des Speyerapfels, die den OGV weit über Maintal hinaus bekannt machten. Im Anschluss an Laudatio und Grußworte standen auch Ehrungen langjähriger Mitglieder an. Für 25-jährige Treue zum Verein empfingen Hermann Langheinrich und Manfred Wilfert Urkunde und Ehrennadel aus Händen des Vorsitzenden des Kreisverbandes der Obst- und Gartenbauvereine. Margarete Fuhrmann, Peter Koch und Karl Lutz, die dem Verein ebenfalls seit 25 Jahren angehören, konnten die Auszeichnung an diesem Abend nicht persönlich entgegen nehmen. Großes Lob für engagiertes Mitwirken in Vergangenheit und Gegenwart sprach Wolfgang Hesse den Hobbygärtnern Hans Friedel, Kurt Hensel, Wilhelm Kraft und Fritz Weber sowie dem Ehrenvorsitzenden Karl-Heinz Reuß aus. Willi Köhler wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Der besondere Dank des Ersten Vorsitzenden des Obst- und Gartenbauvereins Hochstadt galt auch Dr. Johanna Höhl und der Traditionskelterei Höhl für das „stets offene Ohr“ und die „hervorragende.......


Maintal Tagesanzeiger vom 22.05.2003

Cocktails und Longdrinks

Das Besondere in flüssiger Form gibt es beim Vokalchor "TonArt": Cocktails und nicht-alkoholische Longdrinks sind hier nicht nur für ausgesprochene Feinschmecker.


Maintal Tagesanzeiger vom 22.09.2003

Wein aus Franken und Gesang aus Hochstadt

Der spät sommerliche Ausflug des Hochstädter Vokalchores „TonArt“ führte nach Miltenberg und Amorbach. Gerade recht nach den Hitzegraden in den vergangenen Wochen kam den Mitgliedern des Vokalchores „TonArt“ der morgendliche Regen, der während

 

des Rundganges im mittelalterlichen Miltenberg anlässlich ihres Wochenendausfluges in diese Mainregion begleitete. Ein städtischer Führer konnte den Sängerinnen und Sängern auch bei trübem Wetter die Geschichte der Stadt anschaulich vermitteln. Nach anstrengendem Altstadtbummel und Besuch des jährlich stattfindenden Michaelismarktes ließ sich pünktlich zur Mittagszeit die Sonne sehen. Bei spätsommerlich schönem Wetter konnten die Mitglieder des Chores auf einem idyllisch im Wald gelegenen Grillplatz Hunger und Durst Paroli bieten. So gestärkt wurde die rund einstündige Wanderung nach der Barockstadt Amorbach angetreten. Hier durfte natürlich ein Besuch der Abteikirche mit der im Jahre 1782 fertig gestellten, weltberühmten Orgel der Gebrüder Stumm nicht fehlen, die mit über 5000 Pfeifen ein beeindruckendes Klangspektrum bietet. Zur Freude der „TonArt“ konnte der Organist dieses Instrumentes dazu gewonnen werden, einige Kostproben seiner Kunst und der der Erbauer der Orgel zu geben. Nach diesem musikalischen Höhepunkt des „TonArt“-Ausfluges trafen sich die Sängerinnen und Sänger im benachbarten Groß-Heubach, wo in einer urigen Schänke bei deftigem Essen, Wein aus Franken und natürlich Gesang aus Hochstadt der Ausflug erst am späten Abend einen harmonischen Ausklang fand. Foto: priv.


Maintal Tagesanzeiger vom 08.12.2003

„Lions“-Weihnachtskonzert
Drei Maintaler Chöre präsentieren ihr Können

(leg). - Gut gefüllt war kürzlich das Bürgerhaus Hochstadt beim Weihnachtskonzert des Maintaler „Lions Club“. Kein Wunder, trugen doch die drei Maintaler Chöre „TonArt“ (oberes Bild), „The Groove People“ und die „Kirchenmäuse“ der evangelischen Kirche Wachenbuchen stimmige Lieder gekonnt sowie auf mitreißende Art und Weise vor. Zu Gehör kamen traditionelle deutsche Weihnachtslieder, aber natürlich auch amerikanische Songs, bei denen das Publikum besonders engagiert mit ging. Der Erlös des Abends kommt zum Teil behinderten Bürgern aus der Region Maintal/Hanau zugute. Auch die übrigen Einnahmen werden - wie bei Veranstaltungen der „Lions“ üblich – sozialen Einrichtungen zur Verfügung gestellt.

Gut besucht war das „Lions“- Weihnachtskonzert im Bürgerhaus Hochstadt. Schnell kam an diesem Abend vorweihnachtliche Stimmung auf.
Fotos: M. Gros


Maintal Tagesanzeiger im Dezember 2003

Musikalischer Gottesdienst zu Weihnachten

(leg). -Traditionell findet am vierten Advent in der evangelischen Kirche Hochstadt ein besonderer Gottesdienst statt. Einer, in. dem die Musik die Hauptrolle spielt. Auch diesmal wieder taten sich der evangelische Kirchenchor, der Posaunenchor (Leitung: Pfarrer i. R. Hermann Langheinrich), der Vokalchor „TonArt“ (Leitung: Andrea Tetens) und das Streicher-Ensemble Theo Ruppert zusammen, um den Gottesdienst-Besuchern eine musikalische Freude zubereiten. Hinzu kam die Sopranistin Sigrun Haaser. Die Gesamtleitung lag in den Händen von Karl-Heinz Hüttenberger. Von ihm stammten auch zahlreiche Werke und Bearbeitungen, die am Sonntag zu Gehör gebracht wurden. Die Predigt las Pfarrer Uwe Rau. Den Auftakt machte eine Sonate für Bläser von Gottfried Reiche, die vom Posaunenchor intoniert wurde. Zum Programm gehörten unter anderem auch „Christ is born“, eine Weihnachtsgeschichte in englischer Sprache von Thorsten Schürhoff mit der Instrumentalisten und Choristen brillierten. Stimmschön sang Sigrun Haaser das Lied „Uns ist geboren ein Kindlein“ von Max Reger und das norwegische Weihnachtslied „Ein Kind geborn zu Bethlehem“. Von Hüttenberger stammt auch das geistliche Konzert „Fürchtet euch nicht“ für Chor und Streicher, das stimmungsvoll dargeboten wurde. Das berühmte „O  du fröhliche“ sangen alle Ausführenden und die Kirchengemeinde gemeinsam, ehe  die Fanfare für Bläser von Telemann den feierlichen Vormittag in der evangelischen Kirche abschloss. Fotos: M. Gros