Vokalchor

TonArt

 

     
 
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Maintal Tagesanzeiger vom 14.03.2002

Buntes Programm beim Schaufenster Bischofsheim
Gewerbeschau im Bürgerhaus mit der „TonArt“ und Kinderkino

Maintal (leg/ms). - Die Gemeinschaft Bischofsheimer Fachbetriebe (GBF) hat sich für das Bischofsheimer Schaufens­ter am kommenden Wochenende, 16. und 17. März, einiges einfallen lassen, um möglichst viele Besucherinnen und Besucher zu der Gewerbeschau ins Bürgerhaus zu locken. Für die Kinder gibt es Kino-Vorführungen und die Erwachsenen können sich unter anderem an den Künsten der Vokalgruppe „TonArt“ aus Hochstadt erfreuen. Die Schau hat ihre Pforten am Samstag von 13 bis 19 Uhr und am Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Auch der Maintal Tagesanzeiger ist mit einem Stand vertreten. Die Firma Paul Meyer Augenoptik lädt für Samstag, 14.15 und 16.15 Uhr sowie für Sonntag um 11, 14 und 16 Uhr zum Kinder-Kino in das Bürgerhaus ein. Gezeigt wer­den Filme des bekannten Hasen mit dem Schottenmuster, zum Beispiel „Felix auf Safari“ sowie vier weitere Episoden. In den Filmen erklärt der weit gereiste Hase auf lehrreiche Weise sehenswerte Ereignisse und Erlebnisse.

Die Optiker von Paul Meyer haben sich diese Aktion im Rahmen der Einführung einer neuen Serie von Felix-Kinderbrillen einfallen lassen. Die Brillen der aktuellen Serie zeichnen sich alle durch ein neuarti­ges Bügelscharnier aus, das sich um 180 Grad überdehnen lässt. Damit machen diese Brillen wirklich jeden Spaß auf der Kindernase mit. Die Qualität und Passform der Felix-Brillen zeigt ganz deutlich, dass eine gute Kinderbrille mehr ist, als eine kleine Erwachsenenbrille. Abgerundet wird dies bei Paul Meyer Augenoptik durch einen außergewöhnlichen Service, bei dem jede Brille ganz sorgfältig angepasst wird und die Betreuung ein Brillen-Leben-lang hält.

Karten zum Preis von einem Euro für das Kinder-Kino sind im Laden von Paul Mey­er Augenoptik, Fechenheimer Weg 15, in Bischofsheim erhältlich. Restkarten gibt es an der Kino-Kasse. Alle Einnahmen aus dem Kinoerlös wird Paul Meyer den Bischofsheimer Kindergärten spenden.

Hohes Gesangsniveau

Für musikalischen Schwung beim Schaufenster wird die Hochstädter Chorformation „TonArt“ sorgen, die am Samstag um 16 Uhr mit einem Medley aus ihrem Swing- und Gospel-Repertoire zu erleben sein werden. Die Vokalgruppe wurde 1994 von Mitgliedern des ehemaligen evangelischen Jugendchores Hochstadt gegründet, der wiederum 1967 - zeitgleich mit der Gründung des Posaunenchores - von Pfarrer Hermann Langheinrich ins Leben gerufen worden war.

Seit Anfang 1996 steht die „TonArt“ unter der Leitung von Andrea Tetens. Die seiner­zeitige Bezirkskantorin stellte sich als Glücksgriff heraus. Sie gibt nach wie vor die musikalischen Impulse und nicht zu­letzt ihr Engagement hat den Chor auf sein heutiges Niveau gebracht. So gestaltet die „TonArt“ seit 1998 auch ei­gene Konzerte im evangelischen Gemeindehaus, die ein breit gestreutes Publikum aller Altersgruppen ansprechen. Diese Darbietungen stoßen immer wieder auf überwältigende Resonanz.


Maintal Bote vom 04.04.2002

Am Sonntag, 14.April in Bioschofsheim
TonArt gibt Konzert
Maintal. Die Chorgruppe TonArt unter der Leitung von Andrea Tetens gibt am Sonntag, den 14. April um 17 Uhr ein Konzert in der evangelischen Kirche Bischofsheim.


Konzentration und Einsingübungen

Der aus 13 Sängerinnen und Sängern bestehende Chor hat sich 1967 aus dem Hochstädter Jugendchor entwickelt und hat sich nach einer Zwangspause 1993 neu formiert. Andrea Tetens leitet den Chor seit 1996. Seither sangen sie immer vor vollen Kirchen und begeistern alle ihre Zuhörer Das Ensemble singe in gemischter Besetzung, aber auch als reine Frauen- bzw. Männerformation. Auch das Programm ist vielfältig und international und reicht über Gospels und Popballaden, Filmmusiken und A cappella Werken bis zu Evergreens aus Rock und Pop. Der Eintritt kostet 6,50 Euro, ermäßigt für Schüler, Studenten und Rentner 4,50 Euro und als Familienkarte für bis zu zwei Erwachsenen und drei Kindern 15 Euro.


Hanauer Anzeiger vom 12.04.2002

Konzert mit TonArt

Maintal. - Die „TonArt“ gibt ein Konzert in der evangelischen Kirche in Bischofsheim. Das über die Grenzen Maintals hinaus bekannte Ensemble unter der Leitung von Andrea Tetens lädt für Sonntag, 14. April, um 17 Uhr zu einem bunten Programm ein. Neben aller Professionalität ist das Hauptanliegen des Chors aber die Vermittlung der Freude am Singen, die sie selber haben, an ihr Publikum. Der Einritt zu dem Konzert beträgt 6,50 Euro, ermäßigte Karten 4,50 Euro, als Familienkarte 15 Euro.


Maintal Tagesanzeiger vom April 2002

"TonArt" entfacht in der Bischofsheimer Kirche wahre „Petticoat-Atmosphäre“
Kein Fuß bleibt ruhig beim Konzert des Hochstädter Vokalchores - Ein beschwingter Abend

Maintal (ros). - Eine wahre „Petticoat-Atmosphäre“ überzog die evangelische Kirche in Bischofsheim am vergangenen Sonntag, als die stimmgewaltigen Damen und Herren des Vokalchors „TonArt“ das Publikum mit fetzigen Pophits der 60er und 70er Jahre zum Mitwippen brachte. Mit der Mutter der Popmusik, der von den Sklaven stammenden Spirituals, eröffnete die „TonArt“ das Konzert. Der sanfte Gospelsong „Old Time Religion“ machte den Anfang, gefolgt von dem mitreißenden „Oh, Sinner man“ und dem hoffnungsvollflehendem Song „Didn't my Lord deliver Daniel?“, bei dem der Freiheitswunsch der unterdrückten Sklaven durch die melodischen Töne des Chores ins Herz übergingen. Dass auch jede S timme der „TonArt“ ihren Einsatz fand, dafür sorgte Andrea Tetens mit ihrem umsichtigen Dirigat. Zudem begleitete sie den Chor auch kongenial am Keyboard.


Die „Supremes“ sind wieder da...

Einen weiten Sprung in der Musikgeschichte machten nun die sechs Damen des Chores (Sopran: Carmen Bauer, Nadine Knierim und Isolde Kegelmann, Alt: Monika Rauch, Christa Kirchner und Inge Wijnvoord) mit Liedern der Königin des Pops der 60er und 70er Jahre, Diana Ross. Den Anfang der Diana Ross-Lieder machte die Ballade „Reach out and touch somebody's hand“, bei der Tenor und Moderator Peter Wijnvoord erklärte: „Hier geht es darum, anderen mit dem Ziel zu helfen, eine bessere Welt zu schaffen“. Dass die Liebe ihre eigene Wege geht und sich nicht bedrängen lässt, machten die „TonArt-Sängerinnen beim legendären Hit: „You can't hurry love“ mit ihren meisterhaft nachahmenden „Supreme“-Stimmen deutlich. „Und wenn die Liebe endlich da ist, so kann sie leider auch wieder verschwinden und das Ende der Liebe ist hart zu akzeptieren“. Über diesen Herzschmerz ging es bei dem berühmten Lied: „Breaking up is hard to do“, bei welchem dem Publikum zum perfekten Mitwippen (Swingen) nur noch ein Petticoat fehlte. Herrlich die Solostimme von Carmen Bauer.


Die „TonArt“ verfügt sowohl über starke Frauenstimmen als auch über...

Nach dem glänzendem Frauensolo übernahmen dann wieder die Männer des Chores (Tenor: Peter Wijnvoord, Stefan Bauer, Rainer Hofacker und Ingo Kaiser, Bass: Hermann Langheinrich, Achim Langheinrich und Gerhard Rauch) das Geschehen und verwandelten sich stimmlich als auch optisch zu den Meistersängern des A Capella-Gesanges der „Comedian Harmonists“. Mit weißen Handschuhen und Zylinderhut machten sie ihren Vorbildern mit dem heiter-flockigen Liebeslied „Wochenend' und Sonnenschein“, bei dem Peter Wijnvoord ein glänzendes Tenorsolo hinlegte, alle Ehre.

Auch beim zweiten „Comedian Harmonists“-Auftritt war ihre Stimm- und Wandlungsfähigkeit ein wah¬rer Genuss für die Augen und Ohren, trug die gesamte Mannschaft „zauberhafte“ Matrosenhütchen und Pfarrer i.R. Hermann Langheinrich führte seine Matrosen mit glänzender Stimme an. . Schließlich versammelten sich die gesamte „Stimm“-Mannschaft von Sopran bis Bass wieder vereint auf der Bühne und begeisterte mit dem Evergreen „Only You“, aber auch vor allem mit Whitney Houstons' emotionsgeladenem Olympialied „One moment in time“, welches bei dem ein oder anderen Zuschauer eine wahre Gänsehaut auslöste. Nach einer kleinen Pause, in welcher die trockenen Sangeskehlen befeuchtet werden konnten, wurde fröhlich weiter im sechziger Jahre Rhythmus mit dem Popklassiker „Mr. Postman“ geswingt und Carmen Bauer verleitete mit ihrer Soulstimme zum leisen Mitsummen. Weiter ging es in der Popgeschichte mit Musik von „ABBA“ und ihrem Welthit „SOS“, von der „TonArt“ toll präsentiert. Nur noch schwer konnten sich die Zuschauer auf den Bänken halten, als die sechs stimmgewaltigen Sopran- und Altstimmen die zum Frühling passende Frage: „Warum verlieben wir uns immer wieder?“ mit dem Lied „Why do fools fall in love?“ von Diana Ross zauberhaft interpretierten. Und beim „Shoop-Shoop-Song“ von Cher war auch der letzte Fuß in Bewegung. Fröhlich ging es mit dem bekannten Lied über den „Chattanooga-Choo-Choo-Zug“ im Glenn Miller-Stil weiter.


... gestandene Männer, die gesanglich einiges drauf haben.


„Splish, Splash“ aus der Badewanne

Frisch-fröhlich wurden auch die Männer bei ihrer Interpretation des „Splish Splash-Songs“, bei dem sie vor allem durch ihre bunten Badekappen und den passen überraschten Gesichtsausdruck zum Lied auffielen. Denn bei „Splish, Splash“ entsteigen sie gerade der Badewanne, als sie merken, dass in ihrer Wohnung eine Party steigt. Bei „Run around Sue“ klagen die verlassenen Männer ihr Leid, hat Sue sie doch betrogen und sind sie nun so traurig, dass sie nur noch mit schwarzer Sonnenbrille singen können. Wieder vereint mit den Damen brillierte die „TonArt“ mit dem Song „Trickle, Trickle“ von Manhattan Transfer, bei dem neben den fabelhaften Solostimmen Carmen Bauer, Peter Wijnvoord und Ingo Kaiser zur Überraschung des Publikums auch Wolfgang Schäfer, der Tontechniker des Chores, mit einem gelungenen Saxophonsolo aus den hinteren Rängen die Menge begeisterte. Für den überwältigenden Applaus des Publikums bedankte sich der Vokalchor mit dem Lied „Thank you for the music“ und brachte mit dem glückserfüllten Lied „Oh Happy Day“ die Stimmung des Abends wahrlich auf den Punkt


Maintal Tagesanzeiger vom 16.08.2002

Gelungenes Sommerfest des Vokalchors „TonArt“

(mj). - Kürzlich fand das Sommerfest des Vokalchors „TonArt“ in Hochstadt statt. Bei Spezialitäten vom Grill und exotischen Cocktails ließen es sich die Mitglieder richtig gut gehen und es wurde bis in die Morgenstunden gefeiert. Das Fest war Ansporn für eine verstärkte Gesangsvorbereitung in den kommenden Wochen. Voller Tatendrang zeigte sich die Chorleiterin und ehemalige Bezirkskantorin, Andrea Tetens, die nach der Geburt ihrer zweiten Tochter im Juni die Probenarbeit wieder intensivieren wird. Die kommenden Übungsstunden können nun wieder mit Elan und neuen Ideen angegangen werden, schließlich will der Chor mit den Konzerten am Wochenende des 26. und 27. Okto­bers an die überaus erfolgreichen Auftritte der vergangenen Jahre anknüpfen. Der Vokalchor „TonArt“ ist im Rahmen des „Ironman Germany“ am kommenden Sonntag mit einen Cocktailstand in der Hochstädter Hauptstraße vertreten und freut sich über jeden Besucher.


Main-Kinzig-Bote vom 04.10.2002

Spätsommerausflug des Vokalchor „ TonArt“

Bei angenehmem Spätsommerwetter nah­men die Mitglieder des Vokalchors „Ton­Art“ kürzlich die Gelegenheit wahr, sich im Anschluss an eine Stadt- und Schlossbesichtigung des barocken Städtchens Weilburg auf schwankende Bootsplanken zu begeben. Nach entsprechender Stärkung in einem italienischen Restaurant konnten sich alle 20 Teilnehmer des Ausfluges -trotz zunächst vorhandener Skepsis - dazu

überwinden, ihr weiteres Schicksal in kleinen, mit zwei oder drei Personen besetzten Kanus den Fluten der Lahn anzuvertrauen. Die rund dreistündige Fahrt erwies sich als tolles Abenteuer, zumal bisweilen die Paddel- und vor allem Steuerkünste der Chormitglieder noch recht ausbaufähig zu sein schienen. Verdienter Lohn für die mit Muskelkraft, unter gütiger Mithilfe der Flussströmung, auf dem Wasser zurück gelegte Strecke von rund dreizehn Kilometern, war die Einkehr in einem Landgasthof in der gräflichen Stadt Runkel. Hier fand der Tag bei gepflegtem Essen und Trinken einen herrlichen Ausklang. Von dem beeindruckenden Ausflug körperlich gestärkt und geistig erfrischt, wollen die Sängerinnen und Sänger der „TonArt“ in den kommenden Wochen nun alles daran setzen, die beiden in Kürze stattfindenden Konzerte ähnlich erfolgreich wie in den vergangenen Jahren zu gestalten. Diese werden am Samstag, 26. Oktober, und am Sonntag, 27. Oktober, im evangelischen Gemeindehaus, Am Wallgraben in Hochstadt, stattfinden. Freunde der beschwing­ten Chormusik sollten sich die Termine unbedingt vormerken.


Maintal Tagesanzeiger vom 19.10.2002

„TonArt“ ist wieder da
Vokalchor präsentiert sich am 26. und 27. Oktober mit zwei Konzerten

Maintal (leg). - Im vergangenen Jahr veranstaltete der beliebte Vokalchor „TonArt“ aus Hochstadt kein großes Konzert. Mancher hat deshalb vielleicht schon befürchtet, dass die A-cappella-Formation gar nicht mehr besteht. Doch weit gefehlt, die von Andrea Tetens musikalisch geleitete Gesangsgruppe ist auch weiter aktiv und wird dies am kommenden Wochenende un­ter Beweis stellen.
Dann stehen nämlich zwei Konzerte unter dem Motto „Your Song“ auf dem Programm, die jeweils im evangelischen Ge­meindehaus Hochstadt, Am Wallgraben, stattfinden werden. Das erste davon geht am Samstag, 26. Oktober, um 20 Uhr und das zweite am darauf folgenden Sonntag um 16 Uhr in Szene.
Das Programm umfasst sowohl Pop-Klassiker als auch Gospels und Lieder, die durch die „Comedian Harmonists“ berühmt wurden. So zum Beispiel die „Schöne Isabella aus Kastilien“ oder „O Donna Clara“. In gewohnter Weise werden die Sänger sowohl als gemischter als auch als Männer- und Frauenchor auftreten. Und natürlich wird es bei speziellen Liedern auch ein besonderes Outfit geben.

Bekanntlich stehen bei der „TonArt“ nicht nur vokales Können und Feinsinn, sondern auch Kreativität hoch im Kurs.
Als Appetitmacher seien an dieser Stelle noch einige der 22 Lieder genannt, die zur Aufführung kommen - natürlich sind auch Zugaben geplant, die hier aber noch nicht verraten werden. Der Abend beginnt mit den Songs „Holy“, „Sinner Man“ und „Wade in the water“. Nicht fehlen dürfen auch das berühmte „Please Mister Postman“, „Lollipop“, „The great pretender“ und „Mamma mia“.
Der Eintritt kostet an beiden Tagen sieben Euro. Der Vorverkauf läuft bereits. In Hochstadt im evangelischen Pfarramt, Ringstraße Süd, bei Optik Kobel in der Hauptstraße 26, Friseursalon Maidorn, Rosenstraße 10, sowie bei Elektro-Jost in der Taubenstraße 2. In Dörnigheim bei der Buchhandlung Thielemann-Kraft, Bahn-hofstraße 18, und in Bischofsheim bei Presse Winter, Alt Bischofsheim 11 sowie bei allen Chormitgliedern. Restkarten sind dann noch direkt an der Kasse vor Beginn der Konzerte zu erhalten. Der Tagesanzeiger wird ausführlich berichten.


Maintal Tagesanzeiger vom 28.10.2002

Ein Abend des modernen Chorgesangs, der Grund zur ungetrübten Freude gibt
Vokalchor „TonArt“ begeistert sein Publikum im Hochstädter Gemeindehaus mit Witz und Feinsinn

Maintal (leg). - Der Hochstädter Vokalchor „TonArt“ kann sich auf seine Fans verlassen. Und so waren die beiden Konzerte am vergangenen Wochenende im Gemeindehaus Am Wallgraben nahezu ausverkauft. Aber sicherlich hat die für Maintal singuläre Chorformation mit ihren beiden Auftritten auch neue Freunde gewonnen. Denn, was die 13 Damen und Herren unter der vorbildlichen Leitung von Andrea Tetens boten, hatte schon beachtliches Niveau. Das war moderner Chorgesang vom Feinsten.

Zugleich waren die Konzertauftritte auch Gelegenheit, wenigstens für rund zwei Stunden der trüben Wirklichkeit zu entfliehen. Das blutige Ende der Geiselnahme in Moskau, die dunklen Wolken über der deutschen Konjunktur und auch das stürmische, wenig anheimelnde Herbstwetter dürften nämlich so manchem Konzertbesucher zugesetzt haben. Doch den Optimismus verbreitenden Sängerinnen und Sängern um den formidablen Entertainer Peter Wijnvoord gelang es recht schnell, diese dunkle Stimmung zu vertreiben.

Vokaler und mimischer Witz

Die zahlreichen Pop-Klassiker interpretierte die „TonArt“ mit großem Charme, stimmlicher Akkuratesse sowie mit Sinn für vokalen und mimischen Witz. Den Beginn des Programms bildete jedoch der Gospelsong „Holy“, mit welchem die Sänger Einzug hielten.

Die beschwingte Rhythmik dieses Entrées war kennzeichnend für den gesamten Abend. Vorzüglich die gute Balance zwischen den Männer- und Frauenstimmen, die sich im besten Wortsinne ergänzten. Das kanonartige Stück wurde mit viel Verve und Drive wiedergegeben. Sehr schön abgestuft intonierten die Hochstädter den „Sinner Man“, der A-cappella erklang. Auch die höhere Tessitura bereitete keine Mühe, wenngleich sich die Damen hier nicht immer im Gleichklang befanden. Davon war aber bei „Wade in the water“ nichts mehr zu verspüren. Bruchlos gelangen hier die Übergänge und der Vortrag zeichnete sich durch ein Höchstmaß an Differenzierung aus. Die sorgfältige Einstudierung von Andrea Tetens trug erfreuliche Früchte. In beiden Teilen des Konzertes traten die Frauen- und die Männerfraktion jeweils auch getrennt mit drei Songs auf. Natür­lich bildete das Thema „Liebe“ den Mittelpunkt bei nahezu allen Liedern.

Peter Wijnvoord, in Maintal bestens bekannt durch seine Auftritte bei den Karnevalisten der „Käwern“, erläuterte charmant und nicht ohne Hintersinn die Inhalte der zumeist englisch gesungenen Werke. Bei Diana Ross' „Reach out and touch“ jedoch geht es um das Erschaffen einer besseren Welt, die aber wohl Utopie bleiben dürfte. Jedenfalls sangen die Damen der „TonArt“ dieses nachdenkliche Lied mit dem notwendigen Sentiment und feiner Nuancierung. Schwung und Rhythmus bestimmten dann „You can't hurry love“. Und auch der „Shoop Shoop Song“ stellte die pure Lebensfreude heraus, die so in manch souliger Passage sehr schön zum Vorschein kam.

Die wohl wirkungsvollsten und nachhaltigsten Auftritte hatten allerdings die Herren, die mit den beiden „Comedian Harmonists“-Liedern „O Donna Clara“ und „Schöne Isabella aus Kastilien“ den Saal zu Begeisterungsstürmen hinrissen. Das pas­sende Outfit mit Zylinder beziehungsweise spanischer Torero-Weste tat sein Übriges. Aber vor allem vokal war es ein stupender Auftritt. Die sieben Sänger waren bestens aufeinander abgestimmt und tra­fen den „Comedian Harmonists“-Ton nahezu perfekt. Die Kanon-Einsätze kamen absolut sicher und auch die nötige Situationskomik ließ nichts zu wünschen übrig.

Ideenreiche Umsetzung

Es ist die Stärke der „TonArt“, dass es den Sängerinnen und Sänger immer wieder gelingt, ihr Publikum nicht nur vokal zu erfreuen. Die Songs werden eben auch witzig illustriert, ohne dass die Wiedergabe Gefahr läuft, zur Klamotte abzugleiten. So durften bei „Splish Splash“ die Badekappen und natürlich auch das Quietsche-Entchen nicht fehlen. Die Damen hatten bei „Lollipop“ selbstverständlich Lollis parat, die allerdings ausgesprochen überdimensional ausfielen.

Den „TonArt“-Künstlern war der Spaß am Gesang durchgehend anzumerken. Hier wurde mit Freude musiziert, aber auch mit Sinn für Nuancen und stimmlich ausbalancierte Wiedergaben. Und selbst zigfach gehörte Schlager wie „Please Mister Postman“, „Super Trouper“ oder „Mamma Mia“ schienen wie vom Staub befreit, wurden frisch und fein phrasiert intoniert. Das Publikum ging beim besuchten Samstagabend-Konzert mit Begeisterung mit und erklatschte sich zwei bekannte Zugaben. „Thank you for the music“ und „Oh happy day“ trafen dabei die Kernaussage der „TonArt“-Darbietung: Es war eine Demonstration des modernen Chorgesangs, der Grund zur ungetrübten Freude gab.


Main-Kinzig-Bote vom 11.12.2002

Erfolgreicher Chorabend des Lions Clubs

Nachdem der Maintaler Lions Club in den vergangenen Jahren ausschließlich für ältere und behinderte Bürgerinnen und Bürger der Stadt und des Main-Kinzig-Kreises Weihnachtskonzerte mit Maintaler Chö­ren oder kleineren Ensembles der US-Big Band veranstaltete, öffnete er in diesem Jahr erstmals die Tore für alle Interessier­ten. Zahlreiche Musikfreunde nutzten die Gelegenheit, sich mit musikalischen Klän­gen dreier Maintaler Chöre auf die Adventszeit einzustimmen. Die Gestaltung des gelungenen musikalischen Abends lag in Händen der „TonArt Hochstadt“ der „Kirchenmäusen der evangelischen Kirchengemeinde Wachenbuchen“ und der Popgesangsgruppe „The Groove People“ aus Bischofsheim. Die Einnahmen des Konzertes kommen - wie immer bei Veranstaltungen des Maintaler Lionsclubs - in voller Höhe sozialen Einrichtungen zugute.
Foto: M. Gros


Die stimmgewaltige Formation „TonArt“ aus Hochstadt trug
ebenso zum Gelingen des Benefizkonzertes des Maintaler Lionsclubs bei.