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Maintal Tagesanzeiger vom 10.06.1996

Gelungenes Volksliederkonzert am Hochstädter Gemeindehaus
Hörenswerte Darbietungen ergänzen sich zu einem harmonischen Ganzen
Großer Publikumszuspruch spornt Musiker und Sänger zu guten Leistungen an

Maintal (jr) - Nicht nur im Sport ist der längerfristige Erfolg davon abhängig, daß beizeiten in die Nachwuchsarbeit investiert wird. Auch auf dem kulturellen Sektor, und da vor allem in der Sparte Orchestermusik, wo innerhalb eines komplexen Gefüges ein Rädchen in das andere greifen muß, um im Endeffekt ein harmonisches Ganzes entste­hen zu lassen, gilt der Grundsatz, daß das techni­sche und interpretative Niveau von Solisten und Team-Mitgliedern in ganz erheblichem Maß ab­hängig ist von kontinuierlichem Üben.

Spielkultur nachhaltig gesteigert

Daß sich der Bläsernachwuchs „Unter 21" an die­sem Prinzip orientiert hat, konnten die zahlreich erschienenen Zuhörerinnen und Zuhörer beim tra­ditionellen, in diesem Jahr bei schönstem Wetter neben dem Hochstädter Gemeindehaus stattgefundenen „Volksliederkonzert" vernehmen. Die Spielkultur des von Pfarrer Hermann Langheinrich dirigierten, etwa 35 Mitglieder umfassenden Ensembles hat sich im Vergleich zu den Vorjahren nachhaltig gesteigert.
Zum guten Gelingen der Veranstaltung trugen auch der Kirchenchor sowie der von Bezirkskantorin Andrea Tetens geleitete „TonArt"-Chor mit fundierten sängerischen Leistungen bei.

„Gut im Blech"

Mit den drei schwungvoll dargebotenen, dabei aber in einem sehr prägnanten Erscheinungsbild präsentierten Volkslieder-Klassikern „Alle Vögel sind schon da", „Der Mai ist gekommen" und „Grüß Gott, du schöner Maien" eröffneten die jungen Musikerinnen und Musiker des Bläser-Nachwuchses „U 21" das Konzert. Daß das Ensemble „gut im Blech steht" und nicht nur flott, sondern auch detailgetreu zu spielen versteht, belegten beim zweiten Auftritt sowohl der mit viel Pep angereicherte „Petersburger Marsch" als auch der mit viel Verve dargebotene „Neckartal"-Marsch.

Besinnlichere Töne schlug bei seinem Auftritt der Hochstädter Kirchenchor an, der besonders mit Ludwig van Beethovens „Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre" überzeugen konnte. Insgesamt muß an der Kompaktheit und Ausdruckskraft des Chores

aber noch gearbeitet werden. Bei „An hellen Tagen" und „Nun steht in Laub und Blüte" war die musikalische Aktion doch von zu großer Zurückhaltung geprägt.

„Internationales" Programm

Zu den Höhepunkten des Konzerts zählte die engagierte Darbietung des musikalisch ambitionierten „TonArt"-Ensembles, dessen Leitung in die Hände von Andrea Tetens übergegangen ist. Mit sechs weiblichen und fünf männlichen Mitgliedern stimmlich ausgewogen besetzt, unterhielt der von seiner Prinzipalin am Klavier begleitete Chor mit einem auf hohem Niveau vorgestellten „internationalen" Programm sein Auditorium. Für den auf „Everytime" (Arrangement: W.L. Dawson) folgenden, in klassischer Vorsänger-Antwort-Struktur präsentierten Gospel-Klassiker „O happy day" ernteten die „TonArt"-Protagonisten zurecht Bravos und Sonderapplaus vom Publikum. Auch mit dem flotten, in ausdrucksstarken dynamischen Stufungen intonierten „Rock my soul", der hier in einer eigenwillig-spezifischen Version zum Vortrag kam, gab es viel Zustimmung.

Markante musikalische Duftnoten

Nach der Pause wurde das Konzert auf überzeugendem Niveau fortgesetzt. Mit den „Eurovisio­nen" von J. Treves und der in gedeckten Farben gehaltenen, aber umso intensiver wirkenden „Seh­suchtsmelodie" von W. Scholz setzte der Blechbläsernachwuchs dabei ebenso markante musikalische Duftnoten wie die „TonArt" mit den Stücken „Mr. Sandman", dem ungeniert-witzigen „Ich hab' am Anzug viele Taschen" und dem von H. Johnson arrangierten Spiritual „O Freedom". Das stimmungsvolle Zusammenwirken von „TonArt" und Kirchenchor bei Chr. Lahusens „Noch hinter Berges Rande", gekrönt von dem vom Tutti der Sänger, des Blechbläsernachwuchses und des Publikums in Szene gesetzten „Geh" aus, mein Herz" beim Finale beendete schließlich das unterhaltsame Hochstädter Volksliederkonzert des Jahrgangs 1996, das ausweislich des Beifalls für die Aktiven bei den Zuhörerinnen und Zuhörern auf große Resonanz stieß.


Maintal Tagesanzeiger vom 16.07.1996

Klemm: „Der HMV hat Zukunft, er hat die Jugend bei sich!"
Jubiläums-Zeltkerb: Auch der „Maintaler Abend" im Festzelt ein voller Erfolg

Maintal (dm) - Die Begeisterung des Kerb-Festzuges zum 1150jährigen Bestehen Hochstadts und dem 100. Jubiläum des Humor-Musikvereins vom Sonntag Nachmittag setzte sich mit dem „Maintaler Abend" im Festzelt nahtlos fort: Etwa 2000 bis 2500 Zuschauer waren gekommen und verwandelten das nun proppenvolle Festzelt in ein wahres „Volksfest".

Moderator war wie schon beim Festzug Karl Oertl, der neben Bürgermeister Erhard Rohrbach und Karl Eyerkaufer, dem „schnellsten Landrat der Welt", auch Staatsminister Lothar Klemm begrü­ßen konnte. Klemm als Schirmherr der Kerb ließ vor allem den Jubilar HMV hochleben: „Der HMV hat Zukunft, er ist nicht nur im Herzen jung, son­dern hat auch die Jugend bei sich."

„Oh, happy day"

Der Gardetanz der Hochstädter „Käwer", die Kunst-Radfahrer des Rad- und Kraftfahrvereins „Solidarität" Dörnigheim, das zackige Schattenboxen der Karateschule Shotokan Maintal, das Synchron-Poptanzduo Mären und Stefan Röder von der Freien Turnerschaft Dörnigheim - die Auftaktdarbietungen hatten es schon in sich, bevor mit der Hochstädter Gesangsgruppe „TonArt" ein erster Höhepunkt erreicht war: „Gesang vom Feinsten" versprach die altersgemischte Gruppe, und genau dies bekamen die Gäste auch geboten - ob „Oh happy day", „Mein kleiner grüner Kaktus" oder „Ein Freund, ein guter Freund", die Abstimmung paßte, die Freude am Singen war der „TonArt" anzumerken.
Freude am Tanzen haben die Aktiven des Rocking-Clubs Maintal, deren flotte Aufführung einen ekla­tanten Mangel an männlichen Tänzern nicht ver­bergen konnte. Nur drei junge Männer standen rund 15 Tänzerinnen gegenüber, die in ihren fliederfar­benen Glitzerkostümen aber auch „solo" beachtliche Figuren aufs Parkett legten. Zum Trainingsabend jeweils dienstags von 18 bis 21 Uhr in der Turnhalle der Erich-Kästner-Schule und donnerstags ab 16 (Kleinere) oder 18 Uhr (Größere) im Bürgerhaus Bischofsheim sind vor allem männliche Tanzinteressierte gerne gesehen.

Melancholie der Grünen Insel

Ein weiterer Höhepunkt folgte mit dem Auftritt von „Ricky & Camillus", zwei gestandenen Barden aus Irland, die das Gefühl

von Sehnsucht und Melancholie von der Grünen Insel ins Hochstädter Fest­zelt brachten. Die Geschichte von der „Dirty old town" gehörte ebenso zu ihrem Repertoire wie eine irische Version von Peter Alexanders „Die kleine Kneipe". Nach dem offiziellen Festende gegen Mitternacht wären die beiden Iren noch eine ganze Weile im benachbarten Weinzelt zu erleben. Anmut und Grazie, Eleganz und Würde verströmte das Männerballett der Hochstädter „Käwer". Wie­ner Schmäh' im Dreivierteltakt, ganz wie in der Praterstadt der 20er Jahre - wer den Anblick erträgt, wenn bullige Mannsbilder in seidigen Ge­wändern im Walzertakt über die Bühne schweben, muß es erlebt haben. Um eine Zugabe kamen die Ballettdamen, unter denen Choreografin Katrin Schön als einziger „Mann" firmierte, nicht herum. Sehenswert auch die Trampolinvorführung des Nachwuchses des TV Hochstadt, der mit seinen akrobatischen Einlagen zu überzeugen wußte.

„Mer sein von hej"

Einmal mehr dabei: Das Käwer-Gesangsduo Erhard Schön und Ferdi Röll mit dem Klassiker „Mer sein von hej", diesmal aufgepeppt durch satirisch angehauchte Texte zur finanziellen Situation der Stadt Maintal. Zwecks Geldbeschaffung schlugen sie dem Bürgermeister vor, einen Vertrag mit „Apolinaris" zu schließen und Maintal damit zur Kur­stadt zu machen.
Der Wilde Westen wurde im Hochstädter Festzelt mit dem ausgesprochen flotten Auftritt der Original Nashville Rodeo Dancers lebendig, unterlegt von den typischen Melodien, wie man sie aus den Fern­sehklassikern mit John Wayne kennt.

Prächtiges Schlußbild

Ein letzter Höhepunkt kam auf die -jetzt allerdings deutlich dezimierten - Festgäste mit dem Auftritt der HMV-Aktiven zu. Die Humoristen zeigten ein „Humoristisches Unterhaltungsstück mit Gesang und Tanz", eine Bezeichnung, die ganz ihrem Alter entspricht. Im Mittelpunkt der Handlung stehen die beiden Piloten einer Flugzeugbesatzung, die mangels Sprit im Dschungel notlanden müssen und Kannibalen in die Hände fallen. Bis zum prächtigen Schlußbild mit rund fünfzig bunt verzierten und geschmückten großen und kleinen Aktiven des HMV ging es hoch her, doch das „Happyend" war natürlich gewiß.
(Siehe auch Bilderpanorama auf der Seite 5).

Proppenvoll war das größte Festzelt, das es in Hochstadt je gab, zum „Maintaler Abend" am Sonntag.
Die Hochstädter lassen ihre Kerb eben nicht im Stich.


Zwei "Sängertöchter" verfolgen wie alle anderen Besucher gespannt den Auftritt der TonArt


Maintal Tagesanzeiger 1996

Helferfest der CDU Maintal 1996

Maintal. - Auch in diesem Jahr war am Tag der Deutschen Einheit das "Helferfest" des CDU-Stadtverbandes Maintal eine rundum

gelungene Sache.Eine große Zahl der eingeladenen Helferinnen und Helfer war anwesend. Der Abend war in den bewährten Händen von Hans M. Ostermann bestens vorbereitet. CDU- Stadtverbandsvorsitzender Gerd Robanus dankte allen, die mitgeholfen haben, die Arbeit in den zurückliegenden zwölf Monaten zu bewältigen und damit Erfolg und Ansehen des CDU-Stadtverbandes zu gewährleisten, was sich vor allem auch positiv für die Stadt auswirke.

Eine besondere Überraschung des Abends war der Auftritt der Gesangsgruppe "TonArt" aus Hochstadt. Die gelungenen Darbietungen wurden mit Begeisterung aufgenommen. Vom Sprecher der Gesangsgruppe wurde betont, daß sie am Tag, der nicht zuletzt auch für Freiheit in ganz Deutschlands stehe, besonders gerne auftrete.